1991

Das offizielle Gründungsjahr von mgn-computing. Bereits im Alter von 16 Jahren entwickelte Firmengründer Michael Gottesmann Software, insbesondere im wohnungswirtschaftlichen Bereich. In den Geburtsstunden des Personal-Computers erfolgte eine Vielzahl an komplexen Software-Migrationen, ausgehend von Mainfraime-Systemen und Großrechner-Umgebungen. Die Goldgräberzeit war angebrochen. Das beginnende Aussterben der Mainfraimes stellte die Branche komplett auf den Kopf. Mit dieser Veränderung wandelten sich insbesondere die Anforderungen an IT-Fachleute, Softwareentwickler und Berater. Nichts war mehr wie es einmal war, die Situation war quasi ein Neustart für eine gesamte Branche. Es entstanden neue Kundensegmente mit unterschiedlichsten Anforderungen - aber ohne brauchbare Lösungen. Plötzlich fraßen nicht die Großen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. In diese Situation wurde mgn-computing hineingeboren, mit dem Wissen über die neue, rasant wachsende Technologie und den Möglichkeiten der PC-basierten Netzwerke, gepaart mit den Kenntnissen über den Dinosaurier "Mainfraime". Gute Gene...

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1994

Eine große Zahl der Software-Kunden verstärkte die Nachfrage bezüglich entsprechender Hardware. Bediente sich mgn-computing bis zu diesem Zeitpunkt noch Subunternehmern für die Bereitstellung der entsprechenden Infrastrukturen, wurde ein überschaubares Hardware-Portfolio entwickelt und erfolgreich vermarktet. Bereits zu diesem Zeitpunkt betreute mgn-computing ausschließlich Unternehmens-Kunden und stellte immer die gleichen drei Anforderungen an die eigenen Systeme: Bedienbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit. Zu dieser Zeit war der Kollaps kompletter IT-Umgebungen noch an der Tagesordnung, Datenverluste eher die Regel als die Ausnahme und weinende Unternehmer nicht selten das Ergebnis. 1994 war auch die Geburtsstunde des heute nicht mehr existenten Geschäftsbereichs Datenrettung. Die Anzahl der "schwarzen Schafe" nahm in der Branche exzessiv zu - es entstanden unbrauchbare IT-Infrastrukturen für Unsummen. IT-ler wurden besser behandelt als Ärzte, war sich der Kunde doch der Abhängigkeit bewusst. Michael Gottesmann übernahm zunehmend auch Beratertätigkeiten, wenn es um Themen wie Migration, Datensicherheit, Datenschutz, Investitionsschutz und Hochverfügbarkeit ging. Ebenfalls wurde er oftmals mit der Projektleitung und Überwachung in IT-Projekten betraut. Ziel war es immer, ein vertrauensvolles Verhältnis zum Kunden aufzubauen, ohne dem Kunden "die Handschellen" anlegen zu wollen.

1996

Durch die Etablierung des Hardware-Portfolios aus 1994 und der zunehmenden Notwendigkeit zur Vernetzung der Systeme entstand der Geschäftsbereich Systemintegration. Bedingt durch die Preispolitik der damaligen global Player wie z.B. IBM, stieg die Nachfrage bezüglich preiswerten Alternativen im Client- und Serversegment. mgn-computing startete die Assemblierung eigener Clients und Server, die oftmals die Leistung der etablierten Anbieter bei weitem übertrafen. Der Geschäftsbereich Netzwerkinfrastruktur wurde durch eine Unternehmensbeteiligung abgedeckt. mgn-computing war nun in der Lage, komplette IT-Umgebungen ab Kabelplan, Client- und Server-Bereitstellung, Implementierung, Einführung und Schulung abzuwickeln und wurde zum Systemhaus.

2004

Es erfolgten die ersten Zertifizierungsstufen und Kooperationsverträge mit renommierten Zulieferern. Der starke Preisdruck und Konkurrenzkampf im Hardware-Segment machten nun auch die Produkte der Branchenriesen erschwinglich. Nach ausführlichen internen Testphasen wurde die Entscheidung getroffen, insbesondere im Serverbereich eng mit Hewlett-Packard zusammenzuarbeiten. Spielte z.B. Novell-Netware bis zu diesem Zeitpunkt als Server-Betriebssystem noch eine Rolle, wurden aufgrund der Zukunftsperspektiven alle Bestandskunden auf Microsoft Windows Server migriert. Galten die Produkte bis dahin im Vergleich als unzuverlässig, konnten mit den entsprechenden Versionierungen klare Vorteile und die notwendige Stabilität der Systeme gewährleistet werden. Die Goldgräberzeit war vorüber und es galt einen sicheren Kurs im Zeitalter der beginnenden Konsolidierung der Systemhäuser zu finden. Für mgn-computing war diese Branchenkrise die optimale Chance, um durch hochwertige Produkte und fundiertes Wissen Neukunden zu akquirieren. Es entstandenen weitere gewinnbringende Allianzen, z.B. mit Sage oder Auerswald, die Kundenzahl stieg sprunghaft.